Therapiegestaltung nach dem Wunstorfer Konzept

Das Wunstorfer Konzept kann generell bei allen Kindern mit Schwierigkeiten im Alltag, Schule und Freizeit  angewendet werden.

Mögliche Beispiele sind:

  • Mein Kind trödelt beim Anziehen.
  • Mein Kind ist unselbstständig.
  • Mein Kind hat Schwierigkeiten sich länger mit einem Spiel zu beschäftigen.
  • Mein Kind kann schlecht abwarten bis es an der Reihe ist.
  • Mein Kind ist ungeschickt beim Malen und Basteln.
  • Mein Kind kann noch nicht Fahrrad fahren.


Ziele des Wunstorfer Konzeptes:

  • Verbesserung der Alltagsbewältigung
  • Optimierung der Umgebung des Kindes
  • Strukturierung der Therapieeinheit


Durchführung:

  • Besprechung von aktuellen Problemsituationen
  • Besprechung  der Wochenprotokolle, die von den Eltern geschrieben werden
  • Durchführung von Aufpassübungen
  • Erarbeitung von hilfreichen Strategien
  • Einbeziehung des Umfeldes der Kinder (z.B. Eltern, Lehrer, Erzieher etc.)
  • Die Eltern sind während der Therapie anwesend
  • Beratung der Eltern (siehe ETET)
  • Das Kind erhält regelmäßig alltagsorientierte Hausaufgaben
  • Anpassung der Umgebung (z.B. Anpassung des Schreibtisches etc.)
  • Reflexion des Erlernten


Inhalte:

Die Inhalte der Behandlung sind abhängig von den Schwierigkeiten im Alltag und können individuell vom Therapeuten festgelegt werden.